OP-Versicherung Hund – Welche Versicherung wählen?

In Deutschland leben 30 Millionen Haustiere. Die Katze ist das beliebteste Haustier, rund 13 Millionen Katzen leben in deutschen Haushalten. Mit 8 Millionen Hunden ist dieser das zweitliebste Haustier in Deutschland. Stolze 9 Milliarden Euro geben wir im Jahr für unsere Tiere aus, davon fließen 2 Milliarden in den Gesundheitssektor. Doch nur etwa 5% der Haustierbesitzer verfügen über eine Tierkrankenversicherung. Dies hängt sicherlich auch mit dem etwas unübersichtlichen Angebot der Versicherungen zusammen. Prinzipiell unterscheidet man bei Hunden zwischen zwei Versicherungsarten, der OP-Versicherung und der Krankenvollversicherung. Während die OP-Versicherung für den Hund nur im Notfall greift, übernimmt die Krankenvollversicherung alle Kosten beim Tierarzt. Letztere ist in der Regel sehr teuer, OP-Versicherungen für den Hund gibt es aber schon ab 8 Euro im Monat.

Die Tiermedizin befindet sich aktuell in einem starken Wandel. Zum einen können viele Gerätschaften aus der Humanmedizin nun auch für Tiere angewandt werden, zum anderen sind Tierhalter immer mehr bereit hohe Kosten für ihre Vierbeiner in Kauf zu nehmen. Mittlerweile können Krankheiten behandelt werden, welche noch vor 10 Jahren bei Hunden und Katzen als unheilbar galten.

Neben einer Absicherung im Krankheitsfall müssen Hundehalter ebenfalls durch eine Haftpflichtversicherung vorsorgen. Diese ist nämlich in vielen Bundesländern Pflicht.

*Tabelle anhand Informationen aus Website & Versicherungsbedingungen zusammengestellt, Stand 08/2019, ohne Gewähr

Brauche ich eine OP-Versicherung für meinen Hund?

Natürlich weiß man bei der Anschaffung seines Tieres nicht, ob man jemals eine OP-Versicherung benötigt. Wer jedoch finanziell abgesichert sein möchte, sollte schon in jungen Jahren an die Versicherung denken. Die Kosten für die OP-Versicherung sind nämlich abhängig von Alter, Rasse, Gewicht und v.a. Gesundheitszustand des Tieres. Hatte der Hund bereits Vorerkrankungen, kann sich der Versicherungsbeitrag stark erhöhen oder die Krankenkassen lehnen den Antrag direkt ab. Wer also eine OP-Versicherung abschließen möchte, sollte das machen, wenn der Hund noch jung und gesund ist. Dabei sollte man darauf achten, dass die OP-Versicherung einen vollen Kostenschutz anbietet. Also von der Diagnostik, über den chirurgischen Eingriff bis hin zur Nachbehandlung.

OP-Versicherung für Hunde – Früh absichern zahlt sich aus

Da mit dem Alter auch das Risiko einer Erkrankung steigt, ist es sinnvoll, die OP-Versicherung noch vor dem 5. Lebensjahr des Hundes abzuschließen. Denn ab diesem Zeitpunkt steigen auch die Kosten.

OP-Versicherung Hund – Unbedingt das Kleingedruckte lesen

Es ist lästig, aber man sollte bei der Hunde OP Versicherung dringend auf’s Kleingedruckte achten, um später keine bösen Überraschungen zu haben. Einige Versicherer, wie z.B. die Ülzener senkt in der Standard-OP-Versicherung den Erstattungssatz mit steigendem Alter des Hundes. So übernimmt der Versicherer die OPs ab dem 8. Lebensjahr nur noch zu 60%!