Silvester mit Hund

Ins Neue Jahr feiern verkriechen

Als Hundebesitzer ist Silvester nicht mehr, was es früher einmal war. Bei uns bedeutet Silvester aus der Hauptstadt auf’s Land fliehen, das Radio so laut wie möglich aufdrehen, die Rolläden runterfahren und zusätzlich noch die Vorhänge zuziehen. Mein Hund hat panische Angst vor lauten Geräuschen und verbringt Silvester in der Regel zitternd im ruhigsten Raum des Hauses. Die Beruhigungsmittel vom Arzt nehmen wir nicht. Zwar wird der Hund dadurch müde und kann sich nicht mehr bewegen, doch soll der Hund dadurch innerlich in Panik geraten, gerade weil er sich nicht mehr bewegen kann!

Silvesterfeuerwerk belastet die gesamte Tierwelt

Nicht nur unsere vierbeinigen Begleiter leiden unter den Böllern zum Jahreswechsel. Vögel fliegen vor Angst in Höhen von über 1000 Metern, verlieren ihre Kraft, die sie eigentlich zum überwintern benötigen würden und leiden unter Orientierungslosigkeit. Auch für Zoos ist der Silvesterabend mit hohem Stress verbunden. Die Tiere in den Käfigen leiden unter Stress und Panik und jedes Silvester wird daher mit großem Schrecken entgegen gesehen.

Silvester mit Hund – Wohin fliehen mit der Fellnase?

Generell gilt es aus den Städten rauszufahren. In Naturschutzgebieten (z.B. Nationalpark Harz), sowie in historischen Innenstädten (=Duderstadt, Bad Gandersheim, Northeim, Hessisch Oldendorf und Hann), sowie in Münden Osterode und Goslar gilt Böllerverbot. Bei unseren Nachbarn in Frankreich wird Silvester ebenfalls ohne Feuerwerk gefeiert.